Dienstag, 28. Januar 2014

Donnerstag, 16. Januar 2014

Elefantenfuß blüht - botanische Seltenheit

Vor ca. 15 Jahren, auf den Tag genau bekam ich von meinem Mann einen schon schön hochgewachsenen Elefantenfuß zum Geburtstag geschenkt. Seit her schmückt er unser Wohnzimmer und darf im Sommer in den Garten ziehen. Völlig verblüfft entdeckten wir vor Weihnachten an zwei Stängeln (es ist nicht mehr der Haupttrieb, der ging vor Jahren ein, sondern zwei der insgesamt drei vorhanden Triebe) je eine Blüte. Jetzt haben wir vor allem abends einen feinen Duft und zwei stattliche Blüten von ca 50 cm.
Jetzt blüht sie vollends auf. Bin gespannt wie es sich weiterentwickelt, da er an dieser Stelle nicht weiter wachsen  sondern neue Triebe schieben soll.
Ich werde weiter berichten.

Freitag, 10. Januar 2014

Blackberry & Basil

das war mal ein Seifenleim wie ich ihn mir wünsche, nur leider werden meine Wünsche so selten erhört, Blackberry & Basil von GF ist so was von brav und seit dem ich die Wassermenge auf 40% gesetzt habe, wenn ich swirlen oder spielen will, komm ich besser zurecht, hier das Ergebnis:
26% Kokos, 26% Palm, 25% Raps, 19% Soja, 4% Rizi, Zucker, Salz, Zitronensäure, Farben Margo Cutipp & Tio

die Nr. 83 zieh ich mal vor, wegen  gleichen Rezept und Arbeitsweise war
Duft Marina und Soja ersetzt mit Gänseschmalz meiner Weihnachtsgans

Licht aus, Spot an

würde man sagen wollen. Und dank des Schwarz-lichtes meines Nachbarn konnte ich auch sehen, was in ihr steckt. Jetzt  muss ich meine Lumi Seifenfotos immer aushäusig machen:

Drin ist:
Palm, Kokos, Olive, Raps, Macadamia, Reiskeim,  und Rizinus
ÜF 8%
beduftet mit Davinia von GF, total lecker, obwohl ich nur 2% genommen habe.

Nr. 77a Neptun

das gleiche Rezept von oben, nur noch flüssiger mit Erdnuss und Distel ergänzt und Nautic (GF) beduftet. So konnt ich diese Seife basteln und die war so schön flüssig, das ich mich entschied zu spielen.
Und trotz der vielen flüssigen Öle (55%) und dem vielen Wasser (40%) ist sie schnell fest geworden und hat eine tolle Haptik, mehr Bilder unter verseift

Nr. 78 Bee Happy

schon zum zweiten Mal hab ich Schaumzwergs Honigseife gemacht, diesmal ist sie schneller abgetrocknet und ich habe vor sie ein paar Monate in den Winterschlaf zu schicken, sie soll erst zum Bienenflug wieder wachgeküsst werden.

Nr. 74 & 75

Meine Nr. 75: Haarseife mit Henna & Honig: Ich hab das letzte Stück angebrochen und brauche bringend Nachschub: Gleiches Rezept wie bei der Letzten, wobei ich beim nächsten Mal den Honig weglassen werde, weil sie auch zum Trennen neigt, deswegen hatte ich dann noch Seder dazugegeben.
Sie duftet wie immer nach Melisse (ÄÖ)

Nr. 74  Papillon
jetzt kommt mal endlich wieder etwas Farbe ins Spiel. Die neuen Düfte sollten fliegen lernen, so entstand diese Seife, die mich zu dem Stempel inspirierte und mit einem meiner Lieblingsrezepte gesiedet habe, bestehend aus Raps, Olive, Kokos, Macadamia, Palm, Reiskeim und Rizinus
8% Überfettung und mit Tranquility beduftet.

Nr. 73 drei Haselnüsse für Aschenbrödel

so hat Folke meine Haselnussseife getauft, weil alle meine vorhandenen Nussöle drin sind, die da wären: 40% Kokosnuss, je 10% Macadamianuss, Erdnuss, Pistazie, Mandel, Kakaobutter, sowie je 4& Rizinus und Stearin und 2% Bienenwachs, beduftet mit Haselnuss von Graicefruit. Diese Seife bescherte mir schon eine Gelphase im Topf und wurde sehr heiß. Das wäre alles noch zu händeln gewesen, wenn ich nicht noch das Felsenkirschkernmehl in den oberen Teil der Seife eingebaut hätte.
Das hat sich dann zu einer unbezwingbaren dicken Masse vereint und sah nicht wirklich nach was aus, 
also alles noch mal in einen Topf, als OHP sieht sie jetzt so aus:
mittlerweile ist sie fast Schokoladen braun und riecht auch fast so, sehr lecker

Donnerstag, 9. Januar 2014

Sitzfell verschenkt

Gotlandlocken
leider hatte ich nicht mehr genug Rohwollelocken und im Keller macht das Rohwollfilzen auch nicht so richtig Spaß, dennoch bin ich sehr zufrieden mit meinen ersten Sitzfellchen, die Folke zu Weihnachten bekommen hat
hier eine Mischung aus Gotland, Wendslaydale, Jacobschaf und Bergschaf

freue mich schon auf den Sommer, um wieder richtig schön matschen zu können, es werden definitiv nicht meine letzten Sitzfelle sein,


Willkommen 2014, endlich gehts wieder an die Seifentöpfe

Liste wird fortgesetzt, unter verseift sind schon alle Seifen vorgestellt

 

 Nr. 72 Grüner Tee mit Lotus

Vor ein paar Tagen kam die Lieferung Parfümöle von Graicefruit (England). Jetzt kann ich in Düften schwelgen und ganz neue Seifen kreieren. Ich mag ja schon das Puristische, aber bisschen Brimborium muss schon manchmal sein. Dazu diente auch Lumi-grün, eine fluoreszierende Seifenfarbe.
Entstehen sollte eine Seife mit mehreren Grüntönen, leider trennte sich der Seifenleim, ich denke ich habe noch zu warm gearbeitet und ich musste wieder in die OP-Küche:
rasch eine OHP gemacht und das kam dabei raus:
Lumi peppt die Farben toll auf, ursprünglich war noch ein Moosgrün, Grau und normaler Seifenleim mit von der Partie

Nr. 71 Gärtner & Handwerker

ich hatte schon etwas Entzug, über einen Monat ohne neue Seifen... das geht ja gar nicht, aber nachdem mein Vorrat durch Weihnachten so geschrumpft ist, muss da was Neues her.
Meine Serie Seife für bestimmte Bedürfnisse sollt beendet werden mit der Handwerker und Gärtnerseife, da hab ich nämlich nur noch zwei Stückeund selbst die sind schon vorbestellt, für den nächsten Besuch in Cottbus.
 mit Kokos, Raps, Soja, Traubenkern, Macadamia, Rizinus, Bienenwachs,
Zucker, Salz, Mohn, Mandeln, Pigment Mosgrün, ÄÖ Pfefferminz, Eukalyptus, Minze, Melisse


Dienstag, 7. Januar 2014

mein erstes Seifenjahr 2013 endet hier

Nr. 70 Waldarbeiter

wieder eine Seife mit Spezialbehandlung, verseift wurde hier in Alkohol gelöstes Fichtenharz und Benzoe dazu, Leider hatte ich Griesbrei mit der Tendenz zum Trennen, so hab ich mich entschlossen, eine "Sado Maso" Seife daraus zu machen und Sägespäne zum unter zu mischen. So eine Seife hat sich unsere Alpakaschererin gewünscht, sie will mehr schrubbel, als bisher. So hat es sich gut gefügt, und ich hab von der Minicharge nur noch ein Stück übrig:


Nr. 69 Schafsmilchseife 

so nun eben eine Milchseife aus dem Divi, muss doch klappen, gleiches Rezept, mit Hafer-Milch-Honig beduftet und als OHP gemacht, weil ich 10 Seifenproben für eine Freundin brauchte. Und den neuen Schafstempel hab ich auch gleich ausprobiert. Jetzt muss ich noch einen Stempel basteln, damit sich die Schafe auch ansehen können.....

Nr. 68 Gärtnerinnen

diese Seife hat eine Not-OP hinter sich... Es ist eine Ziegenmlichseife mit Frischmilch vom Baumann Hof aus Lauterhofen, sie wurde beduftet mit einem warmen Rosinenkuchenparfümöl. Leider hatte sie einen hässlichen Gelkern, da ich mal wieder versucht hatte, Milchseife in der Blockform zu manchen. Kurzerhand hab ich sie eingeschmolzen, mit den letzten Kräutern und Ringelblumen aus dem Garten und gemahlenen Mandeln ausgestattet und für die Gärtnerinnen unter uns Mädels bestimmt. Baumanns haben
schon angewaschen uns sind sehr zufrieden.
Außerdem ist drin: Kokos, Palmöl, Olive, Raps, Macadamianussöl, Kakaobutter Rizinus, Stearin und Zitronensäure


Nr. 67 Weihnachtsstern Myrica
Inspiriert von meinen neuen Düften, die ich noch Ende November aus den USA bekommen habe
(Natures Garden) musst ich den Duft von Country Christmas Fragrance Oil umsetzen und der Weihnachtsstern entstand. Kokos, Raps, Olive, Palm, Macadamia, Rizinus vereinten sich zu dieser Seife:   Weihnachtsstern hieß sie bis zum Fest, jetzt hab ich sie umgetauft in Myrica, der Bayberrie. Schade, dass die rote Farbe so ausgelaufen ist.
Sorry Bärbel, ich hab deinen Kommentar versehentlich gelöscht....

Samstag, 4. Januar 2014

Wichtelgeschenke zum Nikolaus


Ich wichtel ja so gerne und deswegen war ich beim Sockenwichteln vom Spinnforum natürlich wieder dabei. Die Socken passen alle wunderbar und gefallen mir ausgesprochen gut:
Dank ans Lavendelschaf hoch im deutschen Norden

hier darf ich mich bei AussieJack bedanken, für die tollen Socken und das Naschwerk

Puschen im Dezember

Irgendwie bin ich im Dezember nicht dazugekommen hier weiter zu schreiben, drum will ich es heute mal nachholen: 
Zum Geburtstag an den Wiesel verschenkt: Die Dynamo Dresden Fanpantoffeln:
und die Weihnachtsgeschenke:
Diese Puschen wohnen jetzt in Reichenbach

Donnerstag, 2. Januar 2014

Die Presse zu Gast bei der Eselsbrücke



wenn man einmal mit der Presse zu tun hat, dann zieht das Kreise. So entstand nach unserem "Spinnerbeitrag" jetzt ein Artikel über unsere Wolllieferanten und den Eselgnadenhof meiner Freundin Folke, erschienen heute in der Freien Presse Auerbach: 

 

"Eselsbrücke" rettet nicht nur Grautiere

Die Röthenbacher Ärztin Folke Lanius betreibt in ihrer Freizeit den weit und breit einzigen Gnadenhof für Esel. Aber auch andere Tiere kommen hier unter. Vielen erging es vorher sehr schlimm.

Röthenbach. Altes Eisen? Von wegen. Snoopy ist fast so fit wie ein Turnschuh. "Er setzt sich in der Herde gut durch", staunt seine Besitzerin Folke Lanius. Der Esel-Rentner wird auf 45 Jahre geschätzt. Das erkenne man am Gebiss, sagt sie. Im Sommer 2013 erweiterte Snoopy die tierische Wohngemeinschaft auf dem Gnadenhof der Röthenbacherin. Er genießt Bleiberecht in ihrer "Eselsbrücke Vogtland".
Acht Esel, zwei Hunde, 13 Katzen und 16 Zwerghühner bevölkern den Vierseitenhof mit integrierter Alpakazucht und Hofladen. Zwei Grautiere sind momentan vermittelbar. Ein Jahr dauert die Probezeit. "Wir schauen nach, ob der Esel Gesellschaft hat. Sie dürfen nicht alleine stehen. Dann ist wichtig, dass die Stallungen geeignet sind und über eine Überdachung verfügen, dass sie sich ausreichend bewegen können, die Bodenbeschaffenheit stimmt und die Hufe in einem guten Zustand sind", zählt Lanius Kriterien auf. "Und Interessenten sollten schon einiges wissen. Zum Beispiel, dass Esel Holz fressen müssen." Manche Esel kommen aus katastrophalen Verhältnissen. Viele Katzen haben Vernachlässigung erfahren oder sind verwildert aufgefunden worden.
Die Hühner sollten ursprünglich als Mahlzeiten enden. Besonders unerträglich für die voll berufstätige Internistin sind Gedanken an das Vorleben ihrer Hunde. Bei Emmi trifft das Wort Vierbeiner nicht mehr zu. "Sie war ein polnischer Straßenhund und sollte mit einer Axt erschlagen werden", berichtet die Tierliebhaberin. "Dabei ist ihr das Vorderbein abgehackt und der Schädel gespalten worden. 25 Mal musste sie operiert werden und ist trotzdem ein ganz lieber Hund geblieben."
Emmis Spielkameradin Sara brach mehrmals aus einer rumänischen Tötungsstation aus, lief aber nie weg. "Ihre Kinder waren noch drin", weiß Volke Lanius. "Dann ist sie vom Besitzer monatelang verdroschen worden." Wie Emmi kam Sara vor anderthalb Jahren in Röthenbach an. Sie lernt noch, Menschen wieder vertrauen zu können.
Der erste Esel zog Pfingsten 2011 bei Folke Lanius ein. Knapp anderthalb Jahre später entstand die "Eselsbrücke Vogtland" aus einem persönlichen Schicksalsschlag heraus. "Daraufhin habe ich mein Leben neu überdacht", erzählt sie. Ihr selbst finanzierter Gnadenhof ist eine von landesweit 40 Pflegestellen der Deutschen Noteselhilfe. Tagsüber kümmert sich ein für drei Stunden angestellter Mitarbeiter um die Tiere. "Viele Leute bringen einen Sack Möhren, eine Palette Katzenfutter oder trockenes Brot vorbei", freut sie sich über Unterstützung. "Das macht es einfacher."
www.eselsbruecke-vogtland.de
erschienen am 02.01.2014 ( Von Sylvia Dienel )Freie Presse, Lokalseite Auerbach

Acht Esel im Alter zwischen vier und 45 Jahren werden derzeit auf dem Vierseitenhof von Folke Lanius in Röthenbach betreut. Aber auch Hunde, Katzen und Zwerghühner sind hier untergekommen.

Foto: Silke Keller-Thoss

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Kunkelweiber zum Schauspinnen

Ein schönes Plakat hat der Manfred da gemacht
und uns gleich zu den Kunkil-Weibern umgetauft...
na das kostet einen Glühwein...
pro Weib, natürlich....

neue Seifenstempel gebastelt

ich hab wieder Seifenstempel gebastelt, diesmal hab ich auch weihnachtliche Motive ergattern können
bis auf  Nr. 37 hab ich reichlich, ich tausche auch, wenn jemand möchte....
einfach eine Mail an: sabine.richter@scillana.de

Puschen - neue Experimente

endlich mal wieder was neues probiert: diesmal verschiedene Farben bunt zusammenkardiert:
ich mag den Farbmix sehr und hat schon sogleich eine neue Besitzerin gefunden

ganz klassisch: pures Bergschaf, bekommt der Opa (pssssssst)

Pommern vs. Gotland

Mittwoch, 27. November 2013

Artyarn und was draus wird

Nach unserem Artyarnkurs bei Jana und den schönen Garnen, die wir dort kreiert haben, stellt sich immer die Frage, wie verwenden. Nun hab ich eine Lösung gefunden:
einfache Pommern- & Bergschafwolle wurde aufgepeppt mit einem Netzzwirn

hier hab ich ein Dick-Dünn-Garn verwendet und die Schnittkanten mit seidigen Wensleydalelocken befilzt

Petri Heil oder vom Fisch bespuckt

dachte ich mir, beim Wunsch von Cordula...
wieder Größe 45... die Großen mach ich doch so ungern, finde sie 
so unproportional...
Nun sind sie fertig bestickt und ich freue mich, dass sie gefallen
verarbeitet wurde Bergschaf innen und Jacobschafwolle außen,
bestickt habe ich sie beim Berlin-Brandenburg-Sachsen-Treffen der
Patchworkerinnen vom Katzen-Quilt-Club in
Bad Muskau am letzten Samstag.
 Dort war ich als Gast dabei und habe sehr schöne kreative Stunden verleben dürfen.
Schönen Gruß an die Mädels, komme nächstes Jahr wieder.
Aber mit Patchwork fange ich definitiv nicht an.
Angora, Seide und Alpaka wurden im Gestick verarbeitet

schon eine Woche vorher wurden diese Exemplare fertig
 die Grauen sind aus rauwolligen Pommernschaf außen und gefärbten grauen Gotland innen, es fehlt noch ein Knopf und das Latex, dann werden sie Füße in Schneeberg wärmen
die Brauen sind aus Bergschaf und Merino mit einer Alpakakante (gestickt)

Dienstag, 19. November 2013

noch mehr Rosen

Da Euch die Rosen so gefallen haben, zeig ich auch noch die anderen drei Rosenbilder:


Kann sein es schneit heute Nacht, dann gibt´s morgen neue....

Mittwoch, 13. November 2013

Montag, 11. November 2013

Werbung in eigener Sache

Am Samstag waren Bärbel und ich zum ersten Mal Gast beim 3. Auerbacher Hobby-Künstlermarkt im Möbelhaus Seidel. Dort, wo sonst Kochkurse gegeben werden, hatten wir unsere Spinnräder aufgebaut.
Sehr nette Leute besuchten uns,  die sich sehr interessiert zeigten, es wurde fachsimpelt, bestaut, geschaut, viel gelacht und manchmal auch etwas gekauft. 
Ganz sehr freuten wir uns, als uns Margarete, eine 75jährige Rentnerin aus Lengenfeld, besuchte. Sie ist extra wegen uns gekommen, um uns ihren Umgang mit der Handspindel zu zeigen. So ein schönes  ein-
fädiges Garn, wie es Margarete mit der Spindel zaubert, haben wir noch nie gesehen. 
Wir haben auch Christine aus Auerbach kennengelernt, herzlichst gelacht und gescherzt, Körbe flechten könnten wir jetzt auch lernen.
Und wie es oft so ist, wenn wir öffentlich spinnen, kam dann auch die Presse.
Diesmal die Freie Presse Auerbach. Und heute steht der Artikel schon auf Seite1 des Lokalteils:
Auch die Spinngruppe "Kunkelstube" war in Auerbach vertreten. Bärbel Scheithauer (links) aus Zwickau spinnt Schafwolle, Sabine Richter aus Rothenkirchen strickt daraus warme Socken und Mützen. Selbst Hundewolle wird gelegentlich verarbeitet. Foto: Silke Keller-Thoss 
Auszug:
Für die kalte Saison rüsten auch Sabine Richter und Bärbel Scheithauer von der Spinngruppe "Kunkelstube" Marktbesucher bei Bedarf aus. Zum ersten Mal im Möbelhaus Seidel vertreten, praktizieren sie Arbeitsteilung: Sabine Richter steht am Verkaufstisch. Bärbel Scheithauer zeigt, wie aus Schafwolle Fäden entstehen - und macht auf dem Stuhl an ihrem Spinnrad gerne Platz für Probierwillige. "Vor zwei Jahren haben wir uns via Internet getroffen und sind mittlerweile 25 Frauen, unter anderem aus Freiberg, Meißen, Delitzsch und Chemnitz. Wir selbst kommen aus Zwickau und Rothenkirchen", erzählen die Freizeit-Spinnerinnen mit Hofladen in Röthenbach. Gemeinsames Ziel monatlicher Treffen ist nicht nur die Hobbypflege. "Wir wollen auch dieses alte Handwerk erhalten", betont Sabine Richter. Verwendet wird die Wolle einheimischer Schafrassen, hier gezüchteter Alpakas und Angora-Kaninchen. "Oder wenn jemand einen geliebten Hund hat...", macht Bärbel Scheithauer Interessenten Mut zur Flexibilität. Zuhause nutze sie momentan gerade Wolle von einem Pekinesen. "Die lässt sich auch sehr gut verarbeiten."
 
erschienen am 11.11.2013 ( Von Sylvia Dienel )
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Das ich einen Hofladen in Röthenbach habe, stimmt natürlich nicht, das ist der Laden meiner Freundin Folke: Hofladen Eselsbrücke und die gnadenlose Strickerin bin ich auch nicht, das ist Bärbel viel besser. Aber wir haben uns sehr über den Beitrag gefreut. Macht es doch unser Anliegen bekannter.
Bei Anneliese Hartisch und dem Möbel Seidel wollen wir uns herzlich für die Organisation bedanken.
Wir sehen uns nächste Woche in Lößnitz.